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Newsletter zwei

 

“In God we trust, all others must bring data” (W. Edward Deming)  


Six Sigma - effektives Null-Fehler-Management oder “mit Kanonen auf Spatzen schießen” ?



Ist Six Sigma eine wirksame Methode zur Optimierung der Prozesse bzw. Produkte im Unternehmen oder bedeutet der Start einer Six Sigma-Initiative eher “mit Kanonen auf Spatzen schießen”?  Eine Frage die sich für viele Unternehmen stellt, und die ich nach Abschluss der Six Sigma Ausbildung im Jänner dieses Jahres und auf Grund meiner Erfahrungen in der Praxis, ganz eindeutig mit einem doppelten “Ja” beantworte.


Ja - Six Sigma ist tatsächlich eine geeignete und notwendige Methode um den tatsächlichen Ursachen auf den Grund zu gehen und diese nachhaltig auszumerzen.

Ja- Six Sigma kann unter Umständen auch bedeuten, dass mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird.


Um einerseits den Start eines unnötig “aufgeblasenen” Six Sigma-Problemlösungsprojektes zu vermeiden und andererseits tatsächliche - nicht bloß vermutete - Fehlerquellen systematisch zu erkennen und dauerhaft zu eliminieren, rate ich daher zu folgender Vorgangsweise:

- das Projekt definieren, das Team aufstellen und mit einer offenen Kommunikation alle Beteiligten einstimmen -das schafft das unabdingbare Vertrauen.

- sämtliche vorhandene Daten immer wieder filtern um die für die Lösung Notwendigen zu erkennen.

- aus den vielen Instrumenten nur die Instrumente auswählen, die rasch zum Erfolg führen.

- sichtbare Instrumente bevorzugen (wie Arbeitsplatzgestaltung mit 5S, Visualisierung des Projektes).


In vielen Fällen stellt sich so heraus, dass eine “Six Sigma-Light Version” das geeignete Mittel für ein Verbesserungsprojekt ist. Eine dem jeweiligen Projekt angepasste, oftmals abgespeckte Version zur Optimierung von Prozessen und Produkten.


Weitere Informationen über mein Beratungsangebot gibt es auf meiner Homepage www.vertex-pro.net und in einem persönlichen Gespräch. Ich freue mich auf Ihren Anruf!