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Gut beraten führen


„Beratung“ oder “Consulting“ von Führungspersönlichkeiten ist keine Erfindung unserer Zeit. Dieses Führungsinstrument hat eine lange Geschichte.


Wie erfolgreich „gut beraten“ geführt werden kann, beweist uns die große österreichische Kaiserin Maria Theresa. Sie ist auch ein Beispiel dafür, wie wichtig die Auswahl der besten, der kompetentesten Berater ist.

Heeres-, Finanz-, Verwaltungs- und Bildungsreform, sowie erste wichtige Schritte in der Reform der Rechtssprechung. Maria Theresa hat während ihrer Regentschaft in all diesen Bereichen das Land nachhaltig verändert und modernisiert.

Dabei standen ihre Chancen schlecht, als sie an die Macht kam. Bedroht von äußeren Feinden, jung, unerfahren und zu allem Überdruss noch eine Frau. Wäre sie in dieser Lage alleine auf sich, ihre Intelligenz, ihre Zielstrebigkeit, ihre große Durchsetzungskraft, ihren unbeugsamen Willen, ihre bestechende Menschenkenntnis angewiesen gewesen, viele ihrer Pläne wären wohl, trotz all ihrer einzigartigen Fähigkeiten, gescheitert.

Maria Theresa hatte jedoch bei der Auswahl ihrer Berater stets eine gute Hand. Darauf beruht wohl auch zu einem guten Teil der Erfolg ihrer Regentschaft. Menschen wie Friedrich Wilhelm Haugwitz, Gerard van Swieten und Wenzel Anton Kaunitz haben die Kaiserin mit Rat und Tat unterstützt, ihnen hat sie vertraut. Ihren väterlichen Freund Graf Emerich Silva-Tarouca ernannte sie zum Sonderminister. Er hatte den offiziellen Auftrag zur Kritik an ihrer Person, denn –so die Kaiserin „ es findet sich aus Respect und Eigeninteresse sonst niemand, der das tue“. 30 Jahre lang, bis zu seinem Tod, erfüllte Silva-Tarouca diese Aufgabe als „Wahrheitssager“ der Kaiserin. Mit seinem Tod verlor Maria Theresia einen „ihrer geschätztesten Freunde“.